Gewindetüllen mit Innenkonus
Gewindefittings
Gewindetüllen mit Innenkonus führen eine Schlauchleitung auf ein zylindrisches Rohrgewinde. Der Tüllenschaft wird in den Schlauch geschoben und dort mit einer Schelle oder Fassung gesichert, während das Gewindeende einen Innenkonus als Dichtfläche trägt. Die Kategorie umfasst 130 Ausführungen für Schlauchinnendurchmesser von 2 bis 50 (2") mm und ist auf Betriebsdrücke bis 40 bar ausgelegt.
Drei Angaben bestimmen die Auswahl: der Innendurchmesser des Schlauchs, das Gewinde am Gerät und der Werkstoff. Gefertigt sind die Tüllen aus Messing, aus verzinktem Stahl sowie aus Edelstahl 1.4571. Die Gewinde reichen vom kleinen M 5 über G 1/4" und G 3/8" bis G 1/2". Der Sechskant am Gewindeende deckt Schlüsselweiten von 4,5 bis 65 mm ab, sodass jede Baugröße mit einem Standardschlüssel angezogen werden kann.
Die Tülle wird nach dem Innendurchmesser des Schlauchs gewählt, nicht nach dem Gewinde: zu einer Tülle mit G 1/4" gehören je nach Anwendung Schläuche von 6 (1/4") bis 13 (1/2") mm. Der Schaft muss vollständig im Schlauch sitzen, die Schelle greift über dem Schaftende. Bei 1.4571 und verzinktem Stahl empfiehlt sich der Sechskant als Gegenhalter, damit beim Anziehen kein Drehmoment in die Schlauchleitung eingeleitet wird.
Druckluftverteilung in Werkstatt und Montage, wo Schlauchleitungen an Kompressoren, Wartungseinheiten und Verteilerbalken angeschlossen werden. Weiter in Kühl- und Spülkreisläufen an Werkzeugmaschinen, in Reinigungsanlagen sowie an Prüfständen mit Schlauchweiten von 25 (1") mm aufwärts. Messingtüllen dienen dem allgemeinen Druckluft- und Wasserbereich, Ausführungen aus 1.4571 dem Einsatz in der Chemie und in Feuchträumen.



