Aufschraubschlauchtüllen mit Innengewinde
Gewindefittings
Aufschraubschlauchtüllen mit festem Innengewinde verbinden einen Gummi- oder Gewebeschlauch über den geriffelten Tüllenschaft mit dem Außengewinde an Armatur, Ventil oder Rohrleitung. Der Schlauch wird auf den Schaft geschoben und mit einer Schelle gesichert. Das Sortiment umfasst 70 Ausführungen für Schlauchinnendurchmesser von 6 (1/4") bis 38 (1-1/2") mm und Betriebsdrücke bis 40 bar.
Für die Auswahl sind zwei Größen maßgebend: der Innendurchmesser des Schlauches und die Gewindegröße von G 1/8" bis G 1-1/4". Das Innengewinde ist fest am Tüllenkörper angeformt und nicht als drehbare Überwurfmutter ausgeführt, die Tülle dreht sich beim Aufschrauben also mit. Als Werkstoffe stehen Messing, vernickeltes Messing und Edelstahl 1.4571 zur Verfügung.
Schlauchweite und Gewindegröße getrennt bestimmen: der Schaft richtet sich nach dem Innendurchmesser des verlegten Schlauches, das Innengewinde nach dem Außengewinde am Gerät. Beide Maße müssen nicht zusammenpassen, so gibt es etwa G 3/8" mit Schlauch 6 (1/4") mm ebenso wie G 3/8" mit Schlauch 13 (1/2") mm. Am Sechskant mit Schlüsselweite 12 bis 55 mm wird gegengehalten, damit beim Anziehen kein Drehmoment in den Schlauch eingeleitet wird.
Druckluftinstallation in Werkstätten und Produktionshallen, wo Schlauchleitungen an Kompressoren, Wartungseinheiten und Verteilerleisten angeschlossen werden. Ebenso an Wasser- und Kühlleitungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie an mobilen Geräten, bei denen ein Schlauch bis 40 bar auf ein vorhandenes Außengewinde geführt wird. Die Ausführungen aus 1.4571 kommen in Chemie, Wasseraufbereitung und Feuchtbereichen zum Einsatz, vernickeltes Messing bei erhöhter Anforderung an die Oberfläche.



