Sicherheitsventile und Messtechnik
TÜV-Ecksicherheitsventile für Sattdampf
Eck-Sicherheitsventile begrenzen den Druck in Dampfkesseln und Druckluftbehältern und blasen bei Erreichen des Ansprechdrucks selbsttätig ab. Die Baureihe umfasst 367 Ausführungen mit Anschlussgewinden von G 1/2" bis G 2" und Nennweiten von DN 10 bis DN 25; das Gehäuse besteht durchgängig aus Rotguss.
Zwei Varianten stehen zur Wahl: eine Ausführung für Sattdampf und Dampfkessel nach TRD Gruppe 1 sowie eine Ausführung für Druckluft und andere ungiftige, nicht brennbare Gase. Die Ansprechdrücke sind fest eingestellt und in Stufen von 1 bar bis 16 bar gestaffelt, etwa 2,5 bar, 4,5 bar, 6,0 bar, 7,7 bar, 10,5 bar oder 14,5 bar.
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Ratgeber
TÜV-Ecksicherheitsventile für Sattdampf richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale
Einsatzgebiete
Die Sattdampf-Ausführung sichert Dampfkessel nach TRD Gruppe 1, Dampfverteiler und beheizte Behälter in Wäschereien, Lebensmittelbetrieben und Heizzentralen ab. Die Gasausführung schützt Druckluftbehälter, Kompressorstationen, Wartungseinheiten und Rohrleitungen, in denen Druckluft oder andere ungiftige, nicht brennbare Gase geführt werden. Die Auswahl richtet sich nach dem zulässigen Betriebsdruck des Behälters: der Ansprechdruck zwischen 1 bar und 16 bar wird darunter gewählt, die Nennweite DN 10 bis DN 25 nach der abzuführenden Menge. Durch die Eckform lässt sich das Ventil direkt in einen Behälterstutzen setzen, ohne zusätzlichen Bogen.
