Doppelnippel mit zylindrischem Gewinde
Gewindefittings
Doppelnippel mit zylindrischem Gewinde tragen an beiden Enden ein Außengewinde G und verbinden zwei Innengewindeteile direkt miteinander, gleich groß oder als Reduzierung. Das Sortiment umfasst 101 Ausführungen mit Gewinden von G 1/8" bis G 2" und Druckstufen von PN 16 bis PN 40.
Das zylindrische Gewinde dichtet nicht im Gewindegang ab: die Abdichtung übernimmt ein Dichtelement oder eine Dichtkante am Gegenstück, etwa ein Flachdichtring oder ein Dichtkegel in der Armatur. Damit sind die Nippel mehrfach lösbar, ohne dass sich die Einschraubtiefe ändert. Werkstoffe sind Messing/Rotguss, vernickeltes Messing sowie Edelstahl 1.4571, letzterer für die Ausführungen bis 40 bar.
Beide Gewindegrößen getrennt aus den Gegenstücken ableiten, danach die Druckstufe festlegen. Weil das zylindrische Gewinde selbst nicht dichtet, muss das Gegenstück eine Dichtfläche oder einen Sitz für einen Flachdichtring mitbringen; ohne diesen Sitz ist die konische Ausführung die richtige Wahl. Die Schlüsselweite von 19 bis 60 mm bestimmt den benötigten Gabelschlüssel und den Platzbedarf am Einbauort.
Verbindung von Kugelhähnen, Filterreglern und Verteilerblöcken in Druckluftnetzen, wo zwei Innengewindeteile ohne Zwischenstück zusammengeführt werden. In Wasser- und Kühlkreisläufen dienen sie als kurzes Passstück zwischen Armatur und Schlauchtülle. Ausführungen aus 1.4571 mit PN 40 werden in Prüfständen, in der Chemie und im Apparatebau eingesetzt.


