Sicherheitsventile und Messtechnik
TÜV-Sicherheitsventile für Niederdruck
Die Baureihe umfasst 144 Ausführungen fest eingestellter und verplombter Sicherheitsventile mit TÜV-Bauteilprüfung für Gase im unteren Druckbereich. Der Ansprechdruck ist ab Werk eingestellt und reicht von 0,90 bar bis 8,50 bar, abgestuft unter anderem in 2,50 bar, 3,00 bar, 4,00 bar, 4,50 bar und 5,00 bar.
Die Anschlussgewinde reichen von G 1/2" (DN 13) über G 3/4" (DN 19) und G 1-1/4" (DN 23) bis G 1-1/2" (DN 30). Je nach Nennweite und Einstelldruck liegt die Abblasleistung zwischen 35,2 m³/h und 2860 m³/h. Als Dichtungswerkstoff stehen FKM und EPDM zur Wahl.
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Ratgeber
TÜV-Sicherheitsventile für Niederdruck richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale
Einsatzgebiete
Typische Einbauorte sind Druckluftnetze und Kompressorstationen, Druckbehälter und Windkessel sowie Verteilerleitungen hinter Druckreglern, in denen der Systemdruck 10 bar nicht übersteigt. Kleine Nennweiten ab DN 13 sichern einzelne Maschinen und Regelkreise ab, größere Baugrößen bis DN 30 mit Abblasleistungen bis 2860 m³/h ganze Netzabschnitte. Neben Druckluft eignen sich die Ventile für Stickstoff und andere nicht brennbare technische Gase; die EPDM-Variante erweitert die Medienauswahl gegenüber der FKM-Standarddichtung.
