Sicherheitsventile und Messtechnik
TÜV-Ecksicherheitsventile für Flüssigkeiten
Ecksicherheitsventile für Flüssigkeiten begrenzen den Druck in geschlossenen Kreisläufen und Behältern und blasen bei Überschreiten des eingestellten Wertes ab. Die Baureihe umfasst 213 Ausführungen mit Anschlussgewinden von G 1/2" bis G 1-1/2" und Nennweiten von DN 10 bis DN 25. Ein- und Austritt stehen im Winkel von 90 Grad zueinander, sodass das Ventil direkt in eine Rohrecke oder auf einen Behälterstutzen gesetzt werden kann.
Die Ansprechdrücke sind ab Werk fest eingestellt und verplombt. Belegte Werte reichen von 1,0 bar über 2,3 bar, 4,0 bar und 6,6 bar bis 15,0 bar und decken damit das Band von 1 bis 16 bar ab. Neben der Standardausführung ist eine Variante für Kühlkreisläufe verfügbar.
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Ratgeber
TÜV-Ecksicherheitsventile für Flüssigkeiten richtig auswählen
Worauf es bei der Auswahl ankommt: Eigenschaften, Vergleich und typische Einsatzbereiche.
Technische Merkmale
Einsatzgebiete
Eingesetzt werden die Ventile in flüssigkeitsführenden Systemen wie Kühl- und Kältekreisläufen, Heiz- und Warmwasseranlagen, Pumpenkreisen sowie Druckbehältern und Speichern. Die Ausführung für Kühlkreisläufe deckt mit Ansprechdrücken ab 1,0 bar auch Anlagen mit niedrigem Betriebsdruck ab, während Ventile bis 15,0 bar an Hochdruckseiten von Pumpen und an Wärmeträgerkreisen sitzen. Größere Nennweiten bis DN 25 kommen dort zum Einsatz, wo bei Ausfall eines Reglers oder bei thermischer Ausdehnung ein entsprechender Volumenstrom abgeführt werden muss. Der Einbau erfolgt an der höchsten Stelle des abzusichernden Abschnitts, mit freiem Ablauf in eine Auffangleitung.
