Rückschlagventile mit Einschraubgewinde
Kugelhähne und Absperrventile
Rückschlagventile mit Einschraubgewinde lassen das Medium nur in einer Richtung durch und sperren die Gegenrichtung selbsttätig ab. Das Ventil sitzt unmittelbar zwischen Gerätegewinde und Rohrleitung: die eine Seite trägt ein Einschraubgewinde von G 1/8" bis G 1-1/2", die andere einen Schneidringanschluss für Rohre von 6 L bis 42 L. Das Sortiment umfasst 127 Ausführungen für Betriebsdrücke bis 400 bar.
Drei Angaben bestimmen die Auswahl: Gewindegröße am Gerät, Rohrreihe und Durchflussrichtung. Es gibt Ventile mit Fluss vom Gewinde zum Rohr und solche mit Fluss vom Rohr zum Gewinde; die Richtung liegt im Ventil fest und lässt sich beim Einbau nicht umkehren. Als Werkstoffe stehen Stahl verzinkt und Edelstahl 1.4571 zur Verfügung, ergänzt um Ausführungen mit NC-Klemmring aus 1.4571. Der Öffnungsdruck beträgt 0,2 oder 1 bar.
Gewinde und Rohrreihe getrennt bestimmen: das Einschraubgewinde folgt dem Gerät, der Schneidringanschluss der verlegten Leitung. Beide Größen können abweichen, etwa Rohr 15 L (M22x1,5) an Gewinde G 1/2". Leichte Reihe L und schwere Reihe S sind nicht austauschbar, weil Klemmring und Kegel unterschiedlich ausgeführt sind. Die Durchflussrichtung vor dem Einschrauben prüfen, denn ein falsch herum eingebautes Ventil sperrt die Nutzrichtung. Ausführungen mit NC-Klemmring aus 1.4571 eignen sich für dünnwandige Rohre.
Hydraulikaggregate, Pressen und Werkzeugmaschinen, in denen Pumpen, Filter und Speicherleitungen gegen Rückströmung gesichert werden. Ausführungen mit 1 bar Öffnungsdruck halten Rücklaufleitungen unter Vorspannung, solche mit 0,2 bar arbeiten in Saug- und Nachsaugleitungen mit geringem Druckgefälle. Varianten aus 1.4571 kommen in der Chemie, im Außenbereich und in Reinigungsanlagen zum Einsatz, wo verzinkter Stahl nicht standhält.



