Splinte, DIN 94
Industriebedarf
Splinte nach DIN 94 und ISO 1234 sichern Bolzen, Achsen und Wellen gegen axiales Verschieben. Die Kategorie umfasst 124 Ausführungen mit Nenndurchmessern von 1,6 bis 6,3 mm und Längen von 12 bis 80 mm, gefertigt aus verzinktem Stahl oder Edelstahl A2.
Ausgewählt wird nach dem Nenndurchmesser, der sich aus der Querbohrung des Bolzens ergibt, und nach der Länge, die sich aus der Bauteildicke und dem Überstand zum Aufbiegen der Schenkel ergibt. Der Werkstoff richtet sich nach der Umgebung: verzinkter Stahl für trockene Anwendungen, Edelstahl A2 bei korrosiver Beanspruchung.
Splinte sichern Bolzenverbindungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau, in der Fördertechnik und im Landmaschinenbau, wo Verbindungen ohne Werkzeug lösbar bleiben sollen. Der Splint wird durch die Querbohrung des Bolzens gesteckt, die Schenkel werden anschließend aufgebogen. Ausführungen in Edelstahl A2 kommen dort zum Einsatz, wo verzinkter Stahl der Umgebung nicht standhält, etwa im Außenbereich oder bei Reinigung mit Wasser.

