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ISO 21287

ISO 21287 Kompaktzylinder für enge Bauräume

ISO 21287 Kompaktzylinder sind deutlich kürzer als Normzylinder nach ISO 15552 und passen dort, wo der Bauraum knapp ist. Bohrung, Hub, Einbaulänge und Befestigung entscheiden über Kraft, Steifigkeit und Montage. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Auswahlkriterien Schritt für Schritt.

4 Min.Stand: 2026-07Geprüft: Pneumatik-Spezialisten
Kompaktzylinder ansehen
20-100 mm
Übliche Bohrungsreihe
bis ca. 40 %
Kürzere Baulänge als ISO 15552
1-10 bar
Typischer Betriebsdruckbereich
-20 bis 80 °C
Üblicher Temperaturbereich
Inhalt
  1. Norm
  2. Bohrung & Hub
  3. Befestigung
  4. Häufige Fragen

Was macht den ISO 21287 Kompaktzylinder aus?

ISO 21287 definiert doppeltwirkende Kompaktzylinder mit genormten Bohrungen und Anschlussmaßen, aber deutlich kürzerer Baulänge als die Profilzylinder nach ISO 15552. Der kurze Aufbau spart Platz in dichten Vorrichtungen, Greifern und Handhabungsmodulen. Da die Anschlussmaße genormt sind, lassen sich Zylinder verschiedener Hersteller austauschen, ohne die Konstruktion zu ändern.

Die Norm regelt Einbau- und Anschlussmaße, nicht jede Zusatzfunktion. Dämpfung, Sensornut und Kolbenstangengewinde können je nach Baureihe abweichen - immer das Datenblatt prüfen.

Welche Bohrung und welchen Hub brauche ich?

Die Bohrung bestimmt die Kraft, der Hub den Verfahrweg. Die theoretische Druckkraft ergibt sich aus Kolbenfläche mal Betriebsdruck; für die Auslegung eine Reserve von etwa 30 bis 50 Prozent einplanen, damit Reibung und Druckschwankungen abgedeckt sind. Kompaktzylinder sind für kurze bis mittlere Hübe ausgelegt - bei langen Hüben ist die Knickung der Kolbenstange zu beachten.

  • Erforderliche Kraft berechnen und 30 bis 50 Prozent Reserve aufschlagen.
  • Hub nur so lang wie nötig wählen, um Knickung und Baulänge klein zu halten.
  • Bei ziehender Last die kleinere Ringfläche der Kolbenstangenseite beachten.

Wie plane ich Befestigung und Dämpfung?

Befestigung und Endlagendämpfung entscheiden über Steifigkeit und Laufruhe. Kompaktzylinder werden meist direkt über Gewindebohrungen im Gehäuse oder mit Flansch montiert. Bei hoher Masse oder Geschwindigkeit sichert eine einstellbare Dämpfung oder ein externer Stoßdämpfer weiche Endlagen und schützt vor Prellen.

Befestigungsart

Gewindebohrungen, Flansch oder Schwenkbefestigung passend zur Vorrichtung wählen.

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Endlagendämpfung

Bei hoher Masse einstellbare Dämpfung oder Stoßdämpfer einplanen.

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Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich ISO 21287 von ISO 15552?

ISO 21287 beschreibt Kompaktzylinder mit sehr kurzer Baulänge, ISO 15552 die längeren Profilzylinder. Beide haben genormte Anschlussmaße, aber der Kompaktzylinder spart Bauraum, während der Profilzylinder längere Hübe und Zubehör abdeckt.

Wie berechne ich die Kraft eines Kompaktzylinders?

Die theoretische Kraft ist Kolbenfläche mal Betriebsdruck. Bei 6 bar liefert eine Bohrung von 32 mm rund 480 N. Planen Sie 30 bis 50 Prozent Reserve für Reibung und Druckschwankungen ein.

Kann ich Kompaktzylinder verschiedener Hersteller tauschen?

Die Einbau- und Anschlussmaße nach ISO 21287 sind genormt, daher ist ein Tausch oft möglich. Prüfen Sie dennoch Dämpfung, Sensornut und Kolbenstangengewinde im Datenblatt, da diese abweichen können.

Passenden ISO 21287 Kompaktzylinder finden

Unsere Pneumatik-Spezialisten helfen bei Bohrung, Hub, Befestigung und Dämpfung für Ihren Bauraum.

Genormte Maße

Auswahl nach ISO 21287 Anschluss- und Einbaumaßen.

Platz gespart

Kurze Baulänge für enge Vorrichtungen und Greifer.

Kraft ausgelegt

Bohrung und Reserve passend zur geforderten Last.

Fachberatung

Pneumatik-Spezialisten unterstützen bei der Auswahl.