Wenn ein Werkstück ohne elektrische Sensorik erkannt werden soll, liefert ein Federstabventil das passende pneumatische Signal. Der elastische Stab lässt sich aus jeder Richtung auslenken, wodurch die Erfassung auch bei ungenau geführten Teilen gelingt. Bei 6 bar genügt eine Betätigungskraft von 0,05 N, sodass leichte und empfindliche Bauteile nicht beschädigt werden. In der Ruhelage ist der Durchgang gesperrt, erst die Auslenkung verbindet Eingang und Ausgang und gibt bis zu 76 l/min frei. Der Betriebsdruck liegt zwischen 2 und 10 bar, angeschlossen wird über M 5 Gewinde.
Vorteile
- Ansprechkraft von nur 0,05 N bei 6 bar schont empfindliche Werkstücke
- Auslenkung des Federstabes aus jeder Richtung möglich
- Durchfluss von 76 l/min reicht für Signalleitungen und Kleinzylinder
- Betriebsdruckbereich von 2 bis 10 bar passt an übliche Wartungseinheiten
- Rein pneumatischer Aufbau ohne Hilfsenergie und ohne Elektronik
- Einsatz von -10 bis +60 °C mit gefilterter Druckluft
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
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| Funktion | 3/2-Wege (NC) |
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| Gewinde | M 5 |
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| Gewinde Abluft | M 5 |
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| Durchfluss [l/min] | 76 |
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| Betriebsdruck [bar] | 2 - 10 |
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| Betätigungskraft bei 6 bar [N] | 0,05 |
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| Temperaturbereich | -10 bis +60 °C |
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| Medien | geölte und ungeölte, gefilterte Druckluft |
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Einsatzgebiete
- Anwesenheitskontrolle von Werkstücken auf Zuführstrecken
- Erkennen von Blechen, Folien und Kleinteilen ohne elektrische Sensoren
- Stauüberwachung an Rutschen und Rollenbahnen
- Auslösen pneumatischer Ablaufsteuerungen in explosionsgefährdeten Bereichen ohne Elektrik